StEOP überlisten?

18 Feb

Wir haben ein paar Ideen, wie man möglicherweise die strengen StEOP-Bestimmungen und speziell die Begrenzung der Prüfungsantritte auf 2 umgehen könnte. 

  •  Für Studierende, die bereits ein Studium an der Universität ihrer Wahl inskribiert haben und insbesondere für Diplom- und Lehramtsstudenten:
    Man könnte die StEOP-Phase eines Studiums, das man zu inskribieren plant (also unbedingt VOR der Inskription), einfach als Wahlfach machen. Für freie Wahlfächer dürfte es keine Begrenzung auf nur zwei Prüfungstermine geben. Und wie soll man bei Nichtbestehen für ein Studium gesperrt werden, wenn man dieses (noch) gar nicht inskribiert hat?
  • Für bereits inskribierte Bachelor- und Masterstudierende, die alternative Erweiterungen (anstelle von starr konstruierten Erweiterungscurricula) machen können und dürfen:
    Für diejenigen, die bereits ein Bachelor- oder Masterstudium an ihrer Universität betreiben, könnte eine Möglichkeit, die StEOP eines weiteren Studiums, das man inskribieren möchte – oder, nicht zu vergessen, falls man wechseln möchte – Folgendes sein: Man meldet eine alternative Erweiterung für ein bereits laufendes Studium an, in der StEOP-Veranstaltungen inkludiert sind. Auch hier gilt: Wie soll man bei Nichtbestehen für ein Studium gesperrt werden, wenn man dieses gar nicht begonnen hat? Und wozu sollte man dann nur zu zwei Prüfungsterminen zugelassen werden, wenn man offiziell ohnehin nur eine Erweiterung macht?
  • Für Studienbeginner, die keine Möglichkeit haben, StEOP-Prüfungen als Wahlfächer oder alternative Erweiterungen zu machen:
    Es gibt die Möglichkeit, außerordentliche Studien an der Uni zu inskribieren. Hier kann man beispielsweise die Option wählen, nur für einzelne Lehrveranstaltungen zugelassen zu werden. Allerdings müssen für alternative Studien die Studiengebühren bezahlt werden.

Der Clou an allen diesen Tricks: Man absolviert die StEOP BEVOR man das Studium überhaupt inskribiert hat. Es könnte sein, dass man so durch eine Lücke in den Regelungen schlüpfen kann.

Einige Fragen bleiben aber offen. Zum Beispiel:
Ist die Anmeldung zu Lehrveranstaltungen oder Prüfungen im univis bei diesen Methoden möglich? Wenn nein – wie steht es mit einfach trotzdem hingehen? Und was ist mit den Einträgen im Prüfungspass: Gelten nicht geschaffte StEOP im System trotzdem automatisch als Verbot zur Anmeldung weiterer Lehrveranstaltungen einer Studienrichtung, auch wenn man diese nicht inskribiert hat?

Was unbedingt zu beachten ist, ist dass dies hier nur Überlegungen unsererseits sind. Wir haben (noch) bei keiner Studienprogrammleitung oder offiziellen Stelle der Universität(en) nachgefragt. Zuerst wollen wir eure Meinung dazu hören – vielleicht hat auch schon jemand Erfahrungen hiermit? Vorzeitig eine offizielle Bestätigung zu fordern könnte auch kontraproduktiv sein, weil die Universität(en) dann entsprechende Gegenmaßnahmen setzen könnte(n)…

Wir freuen uns jedenfalls auf eure Kommentare und Ergänzungen! Vielleicht schaffen wir es gemeinsam auszuloten, ob und wie man die StEOP-Frechheit besiegen kann!

Netzwerke

5 Jan

Abgesehen von uns gibt es noch viele andere studentische Netzwerke, die Hilfestellungen, Mitschriften, Prüfungsfragen und Austausch anbieten. Manchmal weiß man anfangs gar nicht von der Existenz dieser Seiten oder sie sind nicht so leicht zu finden. Viele Erst- und auch Höhersemestrige zählen jedenfalls gerne auf sie. Wir möchten hier eine kleine (alphabetisch geordnete) Übersicht über die verschiedenen Anlaufstellen geben. Bitte beachtet, dass viele Gruppen mehrere hundert Mitglieder haben und dass eure Frage manchmal schon von jemandem anderen gestellt wurde, durchscrollen lohnt sich also. Die Studienrichtungsvertretungen und Instituts- bzw. Fakultätsseiten sind trotzdem meistens die zuverlässigsten Quellen, sollten daher eure erste Anlaufstelle sein und werden ebenfalls mit der Zeit in diese Liste eingearbeitet.

Anglistik/Amerikanistik

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Deutsch Lehramt

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Deutsche Philologie

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Geographie

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Internationale Entwicklung

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LehrerInnenbildung

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Orientalistik

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Philosophie/Psychologie Lehramt

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Philosophie

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Physik

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Psychologie

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Skandinavistik

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Slawistik

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Theater-, Film- und Medienwissenschaft

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Romanistik

Forum

Vergleichende Literaturwissenschaft

Forum

Die Hochschulmilliarde ist da!

21 Dez

Heute gab Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) auf einer Pressekonferenz bekannt, dass die österreichischen Hochschulen bis 2015 insgesamt 990 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Davon entfallen 240 Millionen, welche bereits Ende 2010 versprochen wurden, auf den laufenden Budgetplan, weitere 750 Millionen sollen für den Budgetzeitraum von 2013 bis 2015 bereitgestellt werden.

Wie bereits inoffiziell angekündigt wird die rot-schwarze Regierung ihr Versprechen zu einer extra Milliarde für Österreichs Hochschulen (Unis und FHs) in die Tat umsetzen, unter der Berücksichtigung gewisser Voraussetzungen. Der erste Teil, 240 Millionen, sollen als sogenannte „Offensivmittel“ in den noch aktuellen Budgetzeitraum von 2010 bis 2012 einfließen. Von den ausstehenden 750 Millionen Euro dienen 300 Millionen der Aufstockung des Budgets von 2013 bis 2015, die restlichen 450 Millionen kommen einem „Hochschulplan-Strukturfonds“ zugute. Vorausgegangen war diesem Plan eine Einigung zwischen Karlheinz Töchterle und der für Finanzen zuständigen Ministerin Maria Fekter (ÖVP).

SPÖ hat noch nicht zugestimmt

Der „Hochschulplan-Strukturfonds“ sieht im Falle der Steigerung der Zahl der Hochschüler eine Ausschüttung seiner Gelder vor, wenn diese Prüfungen absolvieren oder ihren Abschluss machen. Ebenso werden Kooperationen von Universitäten mit Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und der Wirtschaft finanziell belohnt sowie geplante Bauvorhaben finanziert. Weiters beinhaltet die Maßnahme Töchterles Pläne für die Studienplatzfinanzierung, also zu Zugangsbeschränkungen, oder wie es seit neuestem auf Wunsch der SPÖ heißt, „kapazitätsorientierte studierendenbezogene Universitätsfinanzierung“. Dies bedeutet, dass jeder Studienplatz Teil einer Normkostenvariante werden soll, welche sich aus einem siebenstufigen System ergibt. Im Klartext ist das eine Abschätzung der Kosten, die ein Studienplatz in einer bestimmten Studienrichtung verursacht. Weiters heißt es, dass die Unis die notwendige Platzanzahl für den jeweiligen Studiengang bekannt geben sollen, damit Finanzierungspakete dafür geschnürt werden können. Sollte es dann doch mehr Studierende als Plätze geben, dürften die Universitäten auswählen. Töchterle bezeichnete diesen Modus als notwendig, da bei einer nicht vorhandenen Regelung der Platzvergabe Klagen die Folge sein könnten. „Wir brauchen entweder viel mehr Geld oder weniger Studierende“, gab Töchterle bekannt, und versicherte, dass man sich an den vorhandenen Kapazitäten orientieren wolle und eine Mischvariante herauskommen soll. Es bedeute aber „keinesfalls, dass es weniger Studierende geben muss, nur eine andere Verteilung“. Mit der SPÖ muss über dieses Paket noch abschließend verhandelt werden, diese sei aber die ganze Zeit informiert gewesen über die Absichten des Wissenschaftsministers. Gerade im Bereich der Studienplatzfinanzierung erwartet man aber noch Reibungspotenzial. Als ein weiteres politisches Ziel fügte Töchterle noch die Einführung von Studienbeiträgen hinzu.

 Schlechte Nachrichten für Studierende

Dass die Finanzierung von Budgetplänen für jede Regierung immer wieder eine diffizile Angelegenheit darstellt, steht außer Frage, und es darf nicht verwundern, wenn verschiedene Interessengruppen zusätzlich Zeit brauchen, um in dieser Hinsicht zu einer Einigung zu kommen. Stets berücksichtigt dies der Bürger, und verlässt sich auf seine jeweilig gewählten Vertreter, dass sie sich für seine Belange stark machen. Nun hatte man das Gefühl, dass gerade die Sozialdemokraten den „Anwalt des kleinen Studierenden“ spielen wollten, und eine Zeitlang sah es auch so aus. Dies hat sich aber nun geändert. Mit dem neuen Vorstoß der ÖVP und dem angeblichen Potenzial einer „schweigenden Mehrheit“ in der SPÖ für Studiengebühren lässt sich hinter dem verblassenden Wahlkalkül der SPÖ, welches einst ein striktes Nein zu Studiengebühren bedeutete, zumindest eine Art von Plan herauslesen. Im Grunde war man wohl nie gegen Studiengebühren, musste aber eine Wahl gewinnen. Da diese nun längst erfolgreich geschlagen ist, überlässt man dem unnachgiebigen Koalitionspartner das Feld, damit dieser unangenehme Entscheidungen im Falle der Hochschulpolitik treffen kann, die man dann gezwungener Maßen, aber natürlich nur unter Protest, mittragen muss. Dies lässt angenehmerweise immer die Möglichkeit offen, den bevorstehenden Unmut der Studenten, und vielleicht auch manches Elternteils, in Richtung schwarzen Koalitionspartner schieben zu können. Nur leider, und dies macht eine Koalitionsregierung aus, gehören zu einem Regierungsbeschluss immer zwei, gerade wenn der Seniorpartner SPÖ heißt. Daher sollte sich das rote Janusgesicht Faymann nicht allzu sicher sein, ob dieser Plan aufgeht.

Gratis ECTS: VO Sozialpsychologie II

18 Dez

Studienrichtung: Psychologie

Fach:

LV-Leiter: Andreas Olbrich-Baumann

ECTS: 4

SSt: 2

Nächster Prüfungstermin: 18. Jänner 2012

Mitschrift/Notizen/Prüfungsfragen

Kommentar: Die Prüfung besteht aus 15 Multiple-Choice-Fragen, wobei jeweils maximal 2 Antwortmöglichkeiten richtig sind. Die Fragen sind sehr einfach und der Stoff hat sich seit einigen Jahren nicht geändert. Der Professor hat auch eine Website, auf der er aktuelle Informationen und Prüfungstermine bekannt gibt.

Link zum Vorlesungsverzeichnis

Gratis ECTS: VO Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten für das Lehramt PP

17 Dez

Studienrichtung: Psychologie

Fach:

LV-Leiter: Peter Gaitsch, Sebastian Kletzl

ECTS: 1,5

SSt: 1

Nächster Prüfungstermin: Montag, 09. Jänner, 17:00-19:00, HS 2G, NIG

Mitschrift/Notizen/Prüfungsfragen

Kommentar: Der (nicht sehr umfangreiche) Lernstoff erschließt sich komplett aus den Folien, die unter dem Link zu Notizen herunterzuladen sind. Bei den letzten beiden Prüfungen sind dieselben Fragen gekommen.

Link zum Vorlesungsverzeichnis

Gratis ECTS: VO Sozialpsychologie I

14 Dez

Studienrichtung: Psychologie

Fach:

LV-Leiter: Andreas Olbrich-Baumann

ECTS: 4

SSt: 2

Nächster Prüfungstermin:

Mitschrift/Notizen/Prüfungsfragen

Kommentar: Die Prüfung besteht aus 15 Multiple-Choice-Fragen, wobei jeweils maximal 2 Antwortmöglichkeiten richtig sind. Die Fragen sind sehr einfach und der Stoff hat sich seit einigen Jahren nicht geändert. Der Professor hat auch eine Website, auf der er aktuelle Informationen und Prüfungstermine bekannt gibt.

Link zum Vorlesungsverzeichnis

Wer wird uns verraten?

7 Dez

Die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller hat in einem Interview des Ö1-Mittagsjournals behauptet, es gäbe in der SPÖ eine „schweigende Mehrheit“, die für Studiengebühren ist. Laut ihrer Meinung sollen sozial verträgliche Gebühren eingehoben werden.

Wegen Finanzierungslöchern Steuern oder Gebühren zu erhöhen ist ein probates Mittel der Politik, wenn sie glaubt nicht mehr weiter zu wissen. In diesem Fall soll dies nun auch eine Mehrheit der SPÖ verstanden haben, um der Verwirrung bezüglich der Finanzierung der österreichischen Universitäten entgegen zu wirken. Die Landeshauptfrau Salzburgs bezeichnete es als „Zumutung“, dass die Politik nicht fähig sei, eine politische Lösung in dieser Frage zu finden, und äußerte Verständnis für den Schritt der Universitäten, autonom Gebühren einfordern zu wollen. Sie verlangte eine Öffnung ihrer Partei gegenüber der Position des Wissenschaftsministers Karlheinz Töchterle, der „sozial gerechte Studiengebühren“ fordere. Am kommenden SPÖ-Parteitag, der nächstes Jahr stattfinden wird, will sie durch Abstimmung eine Änderung der Position ihrer Partei erwirken, und hofft dabei auf die „schweigende Mehrheit“.

SPÖ gibt nach

Leider ist sie nicht die einzige hochrangige SPÖ-VertreterIn, die sich bereit erklärte der ÖVP in dieser Frage entgegen zu kommen. Ebenfalls haben sich Franz Voves, Landeshauptmann der Steiermark, und Michael Häupl, Bürgermeister von Wien, für Studiengebühren ausgesprochen. Voves forderte dafür eine Annäherung der ÖVP beim Thema Gesamtschule, Häupl sprach sich immerhin gegen Gebühren aus, die nur Wenigen den Zugang zum Studium ermöglichen.

Alternativlosigkeit zu Studiengebühren

Es scheint ein sich über alle Landesgrenzen ziehender Reflex zu sein, dass Regierungen bei Problemen im Budget dazu tendieren, Steuern (bzw. Gebühren) zu erhöhen oder neu einheben zu wollen. Dies ist im Fall des Budgets, welches den Universitäten zur Verfügung gestellt wird, nicht anders. Trotz bereits erfolgter Einsparungen, wie zum Beispiel die Beschränkung des Alters für den Erhalt der Familienbeihilfe, fällt der Politik nichts besseres ein, als sich bei den Studenten weiter zu bedienen. Der Unwillen, das Bildungsbudget auf ein Mass zu erhöhen, welches einem zentraleuropäischen EU-Land würdig ist, regiert die Debatte. Österreich hat einen klaren Rückstand gegenüber anderen westlichen Ländern beim Thema Bildung, beispielsweise bei der Akademikerquote, die in Österreich traditionell sehr niedrig ist. In einem der letzten Länder, das keine oder niedrige Studiengebühren einhebt, würde man eigentlich eine hohe Akademikerquote erwarten – also hat man in diesem Land sowieso schon längst andere Wege abseits des finanziellen gefunden, die Bildung ausschließlich für eine Elite bereit zu stellen. Man streitet sich zum Beispiel, ob es gerecht sei, Steuern für Reiche zu erhöhen, und findet dabei viel Widerstand von den Rechtsparteien. Kommt es aber zu der Frage der Uni-Finanzierung, ist man gerne bereit den finanziell Schwachen noch mehr Schwierigkeiten zu bereiten. Die Verlagerung hin zu einer Gesellschaft des ökonomischen Elitarismus war leider nie ganz unmöglich in Österreich, aber heutzutage sind die politischen Kräfte immer offener und stärker daran interessiert, dies wieder zur Realität zu machen. Die Studiengebühren werden bei diesem müßigen und absolut an der Realität vorbeigehenden Diskurs mit Sicherheit wieder eingeführt. Außer, die SPÖ hat davor noch schnell eine Wahl zu gewinnen, denn dann erinnern sie sich vielleicht wieder an ihre ehemaligen Beschlüsse und Prinzipien…

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